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05.03.2012 - Jahreshauptversammlung der Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung für den Main-Kinzig-Kreis

Die Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung für den Main-Kinzig-Kreis steht mit ihren 28 Mitgliedsbetrieben auf gesunden Füßen. Das ergaben die Ausführungen von Matthias Stecher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hanau, in der Jahreshauptversammlung der Innung zur Jahresrechnung 2011 und zum Haushaltsplan 2012, die von der Versammlung ebenso einstimmig gebilligt wurden wie die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung.

jahreshauptversammlung der karosserie und fahrzeugbauer innung fuer den mkk
Der alte ist der neue Obermeister der Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung für den Main-Kinzig-Kreis, Harald Beckl (6. von links). Der neue Innungs-Vorstand steht in einer Reihe mit Kreishandwerksmeister Martin Gutmann (links) und Geschäftsführer Matthias Stecher (rechts).

Harald Beckl (Langenselbold), mehr als ein Jahrzehnt Obermeister der Innung, stellte sich auf Anfrage des Ehrenobermeisters Willi Oschwald erneut der Kandidatur. Einstimmig wurde Beckl für abermals drei Jahre wieder zum neuen Innungs-Obermeister gewählt. Auch sein langjähriger Stellvertreter Michael Strohl (Bruchköbel), übernahm erneut sein Amt. Vor der Wiederwahl strich Beckl in seinem Jahresbericht 2011 besonders heraus, dass es die wichtigste Zukunftsaufgabe sein müsse, die Ausbildungszahl von Lehrlingen wieder zu steigern. Vom Ausbildungsdefizit war die Rede, wenngleich derzeit insgesamt 26 Lehrlinge aufgeteilt auf vier Lehrjahre in den Innungsbetrieben des Main-Kinzig-Kreises ausgebildet würden. Davon befinden sich jedoch nur noch fünf Jugendliche im ersten Lehrjahr. Zur Sicherung des beruflichen Nachwuchses im Main-Kinzig-Kreis werden im Ausbildungsberuf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in weitere Lehrlinge benötigt.
"Ein Notstand, dem mit aller Kraft abgeholfen werden muss", so später noch einmal der neu gewählte Obermeister. Auch bundesweit, so bemerkte der Kreishandwerksmeister Martin Gutmann in seiner Begrüßung der zahlreich vertretenen Anwesenden der Vollversammlung, müsse man einen starken Rückgang an Ausbildungsverträgen registrieren: „Die Ausbildungs-Situation war niemals schlechter als derzeit".

Aufschlussreich für die Vollversammlung waren von Elena Fremder (Handwerkskammer Wiesbaden), vorgetragene Angebote zur betriebswirtschaftlichen Beratung sowie ein Impulsreferat der Handwerkskammer Wiesbaden (berufliche Bildung, Betriebsberatung), seitens des Leiters Berufliche Bildung, Andreas Haberl. Immer zur Beratung bereit sei die Handwerkskammer bei Fragen nach Existenzgründungen, Rechtsformen, Investitions- und Finanzierungsvorhaben, Businessplanungen, Unternehmensberatungen, Betriebsanalysen, Krisenbewältigungen und der Sorge um Betriebsnachfolger. Auch auf die ins Netz gestellte Betriebsbörse wies Elena Fremder hin. Andreas Haberl informierte über Fragen zur Ausbildungsstätte, wie die Wahrung des richtigen Fachkräfteverhältnisses, die persönliche Eignung zur Ausbildung sowie zu allen Rechten und Pflichten beider Seiten der Ausbildungsvertrags-Partner. Auch für Beratungspartner der Prüfungsausschüsse sowie Ausbildungsförderungs-Programme, die primär auf Hauptschüler zugeschnitten seien, könne man Hilfestellung in Anspruch nehmen. Zukünftig werde eine Lehrstellenbörse eingerichtet und zum 31.03.2012 ins Netz gestellt. Eine eigene Nachwuchskampagne des Hessischen Handwerks werde damit parallel zur gegenwärtigen bundesweiten Handwerkskampagne in Gang gesetzt. Über Facebook mit einem Leitfaden, wie Betriebe daraus profitieren können, starte man, um den demographischen Knick zu bewältigen.

Mit Harald Schlosser (Gelnhausen), Thomas Schrottenbacher (Maintal), Frank Hensel (Altenstadt), Volkhard Schrieber (Hanau) und Svenja Wadel (Maintal) wurden Beisitzer und Schriftführer gewählt. Dem Rechnungs- und Kassenprüfungsausschuss stehen weiterhin Robert Weiss, Detlef Bache (beide Hanau) und Dieter Kanzenbach (Büdingen) vor. In den Ausschüssen für Berufsbildung arbeiten weiterhin Michael Strohl, Harald Schlosser und Detlef Bache.


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