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17.07.2019 - Maßnahmen und Veränderungen der Innung zeigen positive Entwicklung

Hanau. – Obermeister Michael Dörr hat mit einer kleinen Geschichte, passend zur Grimmstadt verdeutlicht, wie wichtig es ist mit Leidenschaft, Qualität, Freundlichkeit und Kontinuität in diesem schönen Dienstleistungsberuf nachhaltig zu bestehen. Allerdings kritisiert er die Entwicklung.

„Wir machen uns ständig Gedanken über die Qualität der Ausbildung und stellen dabei fest, dass wir als Friseure mehr miteinander arbeiten müssen. Jeder der ausbildet, sorgt damit dafür, dass es auch in Zukunft qualifiziertes Personal im Friseur-Handwerk gibt. Ein treuer, motivierter und engagierter Mitarbeiter, der später einmal ein bestehendes Geschäft übernimmt, bringt beiden Parteien etwas. Einen Nachfolger zu haben kann für den jetzigen Inhaber ein Teil der Rente bedeuten, im Gegenzug erhält der junge Mitarbeiter eine solide Plattform für seine spätere Existenz." Davon ist Obermeister Dörr überzeugt.

Vor der Vergabe der Gesellenbriefe spricht Fabian Laubach der Vorsitzende des Prüfungsausschusses deutliche Worte zum praktischen Teil der Gesellenprüfung. Gleichzeitig weist er die Ausbildungsbetriebe auf ihre Verantwortung hin, die man einem jungen Menschen gegenüber übernimmt, der gerade am Start seiner beruflichen Laufbahn steht und eine solide, fachmännische und auch einfach menschliche Unterstützung benötigt.

Wir würden uns wünschen, so Dörr, dass die Betriebe mehr mit der Innung zusammenarbeiten und somit alle von einem konstruktiven Austausch zwischen Innung und anderen Ausbildungsbetrieben profitieren. Klare Worte von den Obermeistern Dörr, Specht und Dunkel.

Einmal mehr gibt es drei Innungsbeste Auszubildende, die sich allein durch Ihre Punktzahl für die Teilnahme am Leistungswettbewerb auf Landesebene platziert haben.

Als Innungsbeste ging Frau Melanie Fuchs Firma Ryf (Rodenbach) hervor, als Zweitplatzierte

Frau Sina Grebe (Salon Anja Benkner) sowie als Drittbeste Frau Luisa Diem (Friseurteam Hairline Hanau).

Danke auch an die Gäste, die mit Ihrer Anwesenheit die Wertschätzung der Freisprechung zum Ausdruck gebracht haben.

Die insgesamt positiven Chancen im Friseurberuf schlagen sich auch in der Rede von Andreas Haberl, Geschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, nieder. Er mahnt die jungen Leute allerdings auch am Puls der Zeit zu bleiben und nicht aufzuhören weiter zu lernen und lobt alle, die an diesem Abend ihren Gesellenbrief in Empfang nehmen.

Dank an die Lehrer der Eugen-Kaiser-Schule, Hanau, die Dozenten der Innung Hanau und die Prüfungskommission für ihren Einsatz rund um das Thema Ausbildung.

Freisprechungsfeier Friseur-Innung Hanau

Die neuen Fachkräfte zusammen mit Vorstandsmitgliedern der Friseur-Innung Hanau
sowie Geschäftsführer Andreas Haberl von der Handwerkskammer Wiesbaden


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