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03.05.2019 - Vorstand der Friseurinnung zieht positive Bilanz und wird wiedergewählt - Noten der Auszubildenden deutlich verbessert

Hanau. Die Friseur-Innung Hanau setzt in ihrer Führung auf Kontinuität: Bei der Jahreshauptversammlung wurden Obermeister Michael Dörr sowie Sandra Dunkel und Dirk Specht als dessen Vertreter einstimmig wiedergewählt. Das Trio geht damit in seine zweite Amtsperiode. Komplettiert wird der Vorstand durch Sylvia Jezernik, Fabian Laubach, Helga Zeller, Esther Schäfer sowie Tanju Erken.

Auf der Jahreshauptversammlung fassten die Mitglieder einen richtungsweisenden Beschluss. Die Geschäftsführung der Innung, die bisher beim Landesinnungsverband angesiedelt war, wird künftig von der Kreishandwerkerschaft Hanau übernommen. Die Zusammenarbeit mit dem Landesinnungsverband soll nach Worten Dörrs jedoch weiter fortbestehen. „Wir verstehen den Wechsel eher als eine Ergänzung und Erweiterung", sagte der Obermeister. „Unsere Branche steht regional künftig auf drei Säulen: die Innung, die Kreishandwerkerschaft und der Landesverband", erläuterte er.

Die Friseure erhoffen sich durch die enge Verzahnung mit der Kreishandwerkerschaft vor allem im Bereich der Auszubildenden- und Mitarbeitergewinnung neue Impulse. „Wir profitieren von dem starken Netzwerk der Kreishandwerkerschaft und deren umfangreichen Portfolio von Veranstaltungen, die dem Zweck der Auszubildendengewinnung dienen", erklärte Dörr. Dazu zählt der Obermeister unter anderem den Tag der Ausbildung, den die KH einmal im Jahr veranstaltet und bei dem mehrere Hundert Schüler am Sitz der KH und im angeschlossenen Berufsbildungszentrum (BTZ) Einblicke in die verschiedenen, der KH angeschlossenen Gewerke bekommen. Auch verfüge die Kreishandwerkerschaft über gute Kontakte in alle politische Ebenen, was sich vor allem mit Blick die Gewinnung von Fördergeldern für die Friseurinnung bezahlt machen könne. Nicht zuletzt habe auch die örtliche Nähe der Innungsschule für einen Wechsel der Innung zur KH gesprochen.

Seit Jahrzehnten befindet sich die Ausbildungsstätte der Friseure im Sitz der Kreishandwerkerschaft an der Martin-Luther-King-Straße in Hanau. In ähnlichem Maße wie beispielsweise Elektriker und Maler in dem der KH angeschlossenen BTZ überbetrieblich aus- und weitergebildet werden, bekommen Friseure in der Innungsschule Möglichkeiten geboten, sich fortzubilden. Da die Einrichtung jedoch in die Jahre gekommen sei, soll sie noch in diesem Jahr umgestaltet und renoviert werden, kündigte Dörr an. Auch dabei werde die Kreishandwerkerschaft die Friseure unterstützen. Dörr schätzte die Investitionssumme für die Umbauten auf einen hohen 5-stelligen Betrag. Die Innungsspitze sei sich einig darüber, dass ein Schulungsraum, der den stets steigenden Anforderungen im Friseurhandwerk gerecht werde, ein Meilenstein auf dem Weg für eine gute Ausbildung des Friseurnachwuchses sei, erklärte der Obermeister.

Mit Blick auf die Ausbildung konnte Dörr eine weitere positive Nachricht vermelden: Die Abschlüsse der Auszubildenden im Friseurhandwerk sei in den letzten beiden Jahren im Vergleich zu den Vorjahren um eine ganze Schulnote gestiegen. Dörr führte dies auf den Blockunterricht in den Berufsschulen zurück, der vor zwei Jahren auf Anregung des Innungsvorstandes eingeführt worden war.


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Martin-Luther-King-Str. 1
63452 Hanau

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Telefax: 0 61 81- 80 91 33
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