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28.02.2014 - Berufetag an der Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach

Main-Kinzig-Kreis.- Ein so genannter „Berufetag" gibt Schülern nicht nur Impulse über eine künftige Berufsausbildung nachzudenken, sondern bietet in Anbetracht der Vielfalt an Möglichkeiten auch direkten Kontakt zum Schnuppern in einzelnen Branchen. Marika Just, Konrektorin der Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach, betonte in ihrer Begrüßung, dass man sehr erfreut sei, mehr als 150 Schülern Gelegenheit zu bieten, über acht verschiedene Berufe von Fachkräften informiert zu werden.

Thomas Klein vom Landesverband Hessen des Kraftfahrzeuggewerbes und Andreas Wombacher, stellvertretender Obermeister und Lehrlingswart der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Hanau Schlüchtern, präsentierten in drei Durchläufen jeweils fünfzehn am Kfz-Handwerk interessierten Schülern der Jahrgangsklassen acht und neun der Hauptschule sowie neun und zehn der Realschule das breit gefächterte Berufsbild im Kraftfahrzeuggewerbe.

Da gibt es Ausbildungszweige zum Kfz-Mechatroniker, Fahrzeuglackierer, Automobilkaufmann, Kfz-Servicetechniker, Automobilverkäufer, Automobil-Serviceberater, Automobil Teile- und Zubehörverkäufer, mit stetig aufsteigender Möglichkeit der Weiterbildung über den Meisterbrief hinaus bis in die Chefetagen.

Die Schüler faszinierte der Vortrag von Thomas Klein ebenso wie das Filmmaterial, in denen Auszubildende u. a. im Berufszweig Kfz-Mechatroniker über die fünf Schwerpunkte berichten, die da sind: Personenkraftwagentechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, System- und Hochvolttechnik und Karosserietechnik. In kaum einem anderen Handwerksberuf gibt es eine solch große Verzweigung wie im Kraftfahrzeuggewerbe. Kaum vorstellbar, dass da nicht jeder Berufsinteressierte seiner Neigung nach den richtigen Ausbildungsweg findet. Daher sind immer häufiger auch weibliche Auszubildende in den Autoberufen zu Hause.

Der Ausbildungsbedarf ist riesengroß weiß Andreas Wombacher zu berichten, und versichert beste Berufschancen in Deutschlands rund 40.000 Kfz-Betrieben. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre, gestaffelt in zwei Grundausbildungsjahre im Service- und Wartungsbereich. Danach folgt bis hin zum Gesellen im dritten und vierten Ausbildungsjahr die Spezialisierung auf den gewählten Schwerpunkt. Die duale Ausbildung im Kfz-Innungsbereich Hanau Schlüchtern in Kfz-Werkstätten und Berufsschule wird ergänzt durch die begleitende Ausbildung im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Kreishandwerkerschaft Hanau mit seiner Kfz-Ausbildungswerkstatt.

Nicht ohne Interesse bleibt die attraktiv gestaffelte Ausbildungsvergütung. Und für die Möglichkeit der Spezialisierung bereits in der Ausbildung sowie eine darauf aufbauende Chance, vom Gesellen zum Meister, zum Studium und weiter die Treppe hinauf zu gelangen bot Thomas Klein das authentische Beispiel in seiner Person: er durchlief diese gesamte Berufsstrecke und ist heute ein gefragter Fachmann für betriebswirtschaftliche Beratungen.

reichweinschule rodenbach

Von rund 150 interessierten Schülern der Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach hörten in drei Durchgängen jeweils 15 Schüler im Rahmen des wiederkehrenden Schulprojektes „Berufetag" den Fachvortrag der Kfz-Innung Hanau Schlüchtern. Im Hintergrund stehend Thomas Klein vom Kfz-Landesverband Hessen, sitzend Andreas Wombacher, stv. Obermeister der Kfz-Innung Hanau Schlüchtern.


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