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08.11.2013 - Projektunterricht an der Heinrich-Böll-Schule

Bruchköbel.- Bereits im dritten Jahr initiierte die Bruchköbeler Heinrich-Böll-Schule ihren 192 Schülern der neunten Jahrgangsstufe einen Projekttag zur beruflichen Orientierung. Unterschiedliche Unternehmen beteiligten sich an einer detaillierten Berufspräsentation. Die Schüler konnten, ihrem jeweiligen Interessensgebiet entsprechend, selbst wählen, welchen Vortrag sie sich anhören wollten.

20 Schüler entschieden sich für das Handwerk rund um das Kraftfahrzeuggewerbe und Eberhard von Keutz, Obermeister der Kfz-Innung Hanau Schlüchtern, gab gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Gesellenprüfungsausschusses Walter Müller, die Einführung in ein sehr anspruchsvolles wie weit gefächertes Berufsfeld.

Thomas Klein vom Landesverband Hessen des Kfz-Gewerbes präsentierte den Jugendlichen höchst anschauliche Kurzfilme, in denen Auszubildende über die fünf Schwerpunkte des Berufes Kfz-Mechatroniker berichten.

Dies sind die Personenkraftwagentechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, System- und Hochvolttechnik und Karosserietechnik. Aber auch der Automobilkaufmann (m/w) sind Kfz-Ausbildungszweige. Mehr und mehr werden auch weibliche Auszubildende in den AutoBerufen ausgebildet. Bei rund 38.000 Kfz-Betrieben in Deutschland ist der Nachwuchsbedarf riesengroß, wusste Obermeister von Keutz zu berichten. Die Ausbildung dauert in der Regel dreieinhalb Jahre. Die ersten beiden Ausbildungsjahre dienen der gemeinsamen Vermittlung von Grundla-gen für die Service- und Wartungsarbeiten in den Kfz-Werkstätten. Die Spezialisierung auf den gewählten Ausbildungsschwerpunkt findet dann im 3. und 4. Ausbildungsjahr statt.

Darauf aufbauend erwähnt von Keutz die besonders attraktiven Ausbildungsvergütungen und die Weiterbildungs-Chancen vom Gesellen zum Meister, zum Studium und immer weiter die Treppe hinauf. Thomas Klein bot dafür das Beispiel in seiner Person: Er durchlief diese gesamte Berufsstrecke und ist heute ein gefragter Fachmann für betriebswirtschaftliche Beratungen.

Herr Müller sprach vom "lebenslangen Lernen und sich weiterbilden müssen, denn fast täglich kommen neue Automodelle auf den Markt und jedes Fahrzeug ist ein neuer in sich geschlossener technischer Komplex". Schmutzige Hände gibt's kaum noch im Kraftfahrzeughandwerk, und wenn doch, "so kann man ja Handschuhe anziehen", wusste ein pfiffiger Schüler dem sehr umfangreichen wie interessanten Vortrag beizusteuern.

kfz-innung heinrich-bll-schule

20 Schüler der Heinrich Böll-Schule in Bruchköbel interessierten sich im Rahmen des
wiederkehrenden Schulprojektes "Tag der Unternehmen" für den Fachvortrag der
Kfz-Innung Hanau Schlüchtern. Links außen Walter Müller, Prüfungsausschuss-
Vorsitzender, in der Mitte Obermeister Eberhard von Keutz, rechts außen Thomas Klein
vom Kfz-Landesverband Hessen.


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