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18.06.2013 - "Handwerker brauchen Termine"

Hanau.- Großer Bahnhof bei der Einweihungsfeier der neuen Werkstatt des Bereichs Sanitär- und Heizungstechnik im Berufsbildungs- und Technologie Zentrum (BTZ) Hanau mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Dr. Hans Katzer als Vertreter des Main-Kinzig-Kreises sowie Kammerpräsident Klaus Repp, Repräsentanten der Berufsschulen und der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern, Vertreter der Sponsoren, Kreishandwerksmeister Martin Gutmann und stv. Kreishandwerksmeister Manfred Köhler, Obermeister, Ausbildungsmeister und Lehrlinge.

Sie alle füllten die neue Ausbildungsstätte, als Geschäftsführer Axel Hilfenhaus in seiner Begrüßung die "in die Jahre gekommene alte Werkstatt" verabschiedete und von "zukunftsgerichtetem Gestalten und Verändern auf solider Basis" sprach. 50 % der Gesamtkosten müsse man als Kreishandwerkerschaft für das BTZ allein schultern und einen weiteren Teil habe man dank der Sponsoren TECE GmbH/Emstdetten, Max Weißhaupt GmbH/Frankfurt, Vaillant Deutschland/Kassel, BUDERUS/Rodgau, Junkers GmbH/Wernau, VIEGA GmbH & Co. KG/Mörfelden, Oventrop GmbH & Co. KG/Griesheim, Wolf GmbH/ Rosbach und die Firma Lucht/Hanau abdecken können. Fleißige Unterstützung sei dabei auch von Ausbildungsmeister Oliver Marschall eingeflossen.

Der Kammerpräsident lobte das Erfolgsrezept und stellte fest, dass Ausbildung und Weiterbildung im BTZ sicherstellen, schnelles handwerkliches Handeln mit modernen Methoden umzusetzen. Er würdigte mit Blick auf die Sponsoren die gute Partnerschaft und vorbildliche Zusammenarbeit.

Auch Kreishandwerksmeister Martin Gutmann freute sich und begrüßte vor allen Dingen die Lehrlinge in ihrem "neuen zweiten Daheim". Er zeigte sich ebenfalls dankbar gegenüber jenen, die es möglich gemacht haben, den Auszubildenden im dualen Ausbildungssystem modernste Technik als Lehrmaterial bieten zu können. In 35 Jahren habe man nunmehr 55.000 Lehrlinge aus dem BTZ heraus auf ihren weiteren Berufsweg gebracht, sei es als Handwerksgeselle oder gar als Meister. Oberbürgermeister Kaminsky griff die hohe Zahl ausgebildeter junger Menschen auf und verglich sie mit der Einwohnerzahl einer mittleren Kleinstadt. Im Hinblick auf die Situation der berufslosen jungen Menschen Südeuropas erkenne man den Wert des dualen Ausbildungssystems hier in Deutschland. Immer wieder sei mit dem Ziel, das duale Ausbildungssystem einst im europäischen Maßstab wieder zu finden, zu verdeutlichen, welche Vorzüge die deutsche Handwerksausbildung habe. Man benötige ganz gewiss die Zuwanderer im Lande, dürfe aber niemals vergessen, die eigenen Ressourcen zu nutzen, um den Gemeinsinn der Handwerkerschaft zu garantieren. Dr. Hans Katzer sprach für den Main-Kinzig-Kreis von der Hochachtung vor der rasanten technischen Entwicklung, aber auch vom anspruchsvollen Kunden. Eine weiterhin grundsolide Ausbildung garantiere dem deutschen Handwerk nach wie vor "Goldenen Boden".

Im Anschluss an alle Grußworte wurde praktisch gezeigt, wie ein neuer Gasbrenner und ein Ölbrenner in Betrieb genommen werden. Und so erprobten Oberbürgermeister und Kammerpräsident gemeinsam die neue Technik.

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Kammerpräsident Klaus Repp und Oberbürgermeister Claus Kaminsky erproben gemeinsam unter Aufsicht des Ausbildungsmeisters Oliver Marschall im neuen BTZ-Werkstattbereich "Sanitär- und Heizungstechnik" die modernen Heizungsbrenner


Schnellkontakt

Kreishandwerkerschaft Hanau
Martin-Luther-King-Str. 1
63452 Hanau

Telefon: 0 61 81- 80 91 0
Telefax: 0 61 81- 80 91 33
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